Stefan Rösler

Dr. Stefan Rösler ist studierter Förster, Landschaftsplaner und Landschaftsökologe und qualifiziert im Bereich „Organisationsentwicklung mit Evolutionsmanagement“ sowie als Business-Coach. Von 1997 bis 2007 war er erster hauptamtlicher Landesvorsitzender des NABU Baden-Württemberg. 2008 gründete er seine Agentur „oecoach“ und ist bundesweit tätig als Berater, Moderator, Dozent, Trainer und Coach. Schwerpunkte seines Dienstleistungsspektrums sind Strategische Nachhaltigkeitsberatung, Biodiversitätsmanagement und Naturcoaching. Besonders innovativ sind die von ihm entwickelten Waldworkshops „Von der Natur für Management, Strategie und Personalentwicklung lernen“. Hier werden die Erfolgsrezepte aus Evolution und Natur entschlüsselt und in der Transferdiskussion für die Organisationsentwicklung verfügbar gemacht. Eines seiner aktuellen Referenzprojekte ist die Naturschutzstrategie Baden-Württemberg, mit der bundesweit der Naturschutz erstmals in den Rahmen der nachhaltigen Entwicklung gestellt wird. Stefan Rösler arbeitet in verschiedenen Expertennetzwerken, u.a. als Mitglied des EVOCO-Beraternetzwerks, als Berater des Deutschen CSR-Forums und als Mitglied des Wirtschaftsrats der Deutschen Umweltstiftung.

Weitere Informationen:
www.oecoach.de
http://oecoach.de/meine-themen
http://www.business-biodiversity.eu/default.asp?Menue=155&News=1279
http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de.pdf

 

Dr. Stefan Rösler: Nachhaltigkeit bedeutet für mich…

„Enkel-Verträglichkeit“

... denn meine und Ihre Enkel sollen einmal die gleichen Möglichkeiten und Chancen haben wie wir. 1992 fand in Rio de Janeiro die historische Umweltkonferenz statt, auf welcher die nachhaltige Entwicklung als politisches Leitprinzip definiert wurde. Über 20 Jahre nach Rio ist unser Wirtschaften jedoch noch immer weit entfernt von Nachhaltigkeit. Indizien dafür sind u.a. der Klimawandel, Flüchtlingsströme, knapp werdende Rohstoffe, aussterbende Arten, stoffliche Altlasten und Schuldenberge.

Unser „ökologischer Fußabdruck“ in Deutschland

… ist über 2,5 mal zu hoch. Anstatt von den Erträgen unseres Wirtschaftens zu leben, verbrauchen wir Kapital in Form natürlicher Ressourcen – und damit auch das Kapital unserer Enkel. Wir wirtschaften nicht „nach-haltig“, sondern „nach-lässig“. Und dies, obwohl Nachhaltigkeit keine Option, sondern der Schlüssel zum Überleben der Menschheit ist.

Nachhaltige Entwicklung

… ist ein ständiger Prozess und erfordert einen Wertewandel: Weg vom Maximum und vom Machbaren – hin zum Optimum und zum langfristig Verantwortbaren. In einer wirklichen „Green Economy“ müssen Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch entkoppelt werden. Neben der internationalen und nationalen Politik ist dazu vor allem ein verantwortungsbewusstes Unternehmertum gefordert und ein an Nachhaltigkeit orientiertes Konsumverhalten notwendig.

Ermutigend ist

… es, dass sich immer mehr Unternehmen im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) und damit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus für nachhaltige Entwicklung und den Erhalt der biologischen Vielfalt engagieren. Und dass sich immer mehr Konsumenten beim Einkauf an Öko- und Sozialstandards orientieren. Wichtige Impulse dafür, dass nachhaltige Entwicklung kein Schlagwort bleibt sondern langsam beginnt, in der Alltagsrealität der Menschen anzukommen.

Mein Angebot heißt oecoach

... und steht für meine berufliche Tätigkeit als Berater, Moderator, Trainer, Dozent, Speaker und Coach – ganz im Sinne eines Botschafters für Nachhaltigkeit. Dabei mache ich mir evolutionäre Erkenntnisse und die Erfolgrezepte der Natur zu Eigen - ich nutze die Natur als Ideenpool für Management, Strategie und Personalentwicklung.
http://oecoach.de/

Vom erfolgreichsten Unternehmen der Welt lernen

... bedeutet, sich ökosystemare Prozesse in der Natur genau anzuschauen. Die Natur hat im Laufe der Evolution für jedes Problem eine Lösung entwickelt und Nachhaltigkeit perfektioniert. Warum also nicht vom Weltmarkführer in Sachen Nachhaltigkeit lernen? Im übertragenen Sinne stellen auch Wirtschaft, Gesellschaft, Unternehmen, Organisationen und Teams komplexe Ökosysteme dar, in denen vergleichbare  Prozesse und Funktionsmechanismen stattfinden wie in der Natur. Hier wie da geht es um Erfolgsstrategien, Anpassungs- und Innovationsprozesse, Konkurrenz und Kooperation, Krisenmanagement, ökologische Nischen, Diversity Management und Schwarmintelligenz. Besonders spannend ist die Transferdiskussion, bei der die gewonnenen Erkenntnisse auf ihre Tauglichkeit bei der Suche nach Lösungen für die eigenen Fragestellungen überprüft werden.

Ihr Gewinn

Die Parallelen zwischen den Strategien und Prozessen in der Natur und dem eigenen „beruflichen Ökosystem“ zu erkennen, zu verstehen und in den eigenen Alltagskontext zu übersetzen bringt Wettbewerbsvorteile: Vor allem im Krisenmanagement, bei Veränderungsprozessen, beim Erschließen neuer Geschäftsfelder und bei der Entwicklung innovativer Strategien. Ob Strategie-Workshop, Meeting oder Teamentwicklung: Wichtige Veranstaltungen müssen nicht immer im Seminarhotel stattfinden. Wesentlich inspirierender und Innovations-förderlicher ist eine Kombination von indoor und outdoor oder gleich ein outdoor-Workshop.

Stand: Dezember 2014